Positionierung
Gleitzeitmodell
Maßgebliches Dokument
Verbindlich ist die beschlossene Fassung als PDF. Der folgende Text ist die barrierearme Lesefassung daraus.
Original als PDF (500 KB)Positionierung des Landesschülerrates Sachsen-Anhalt zum Thema „Gleitzeitmodell“
Auf der Plenartagung vom 13. bis zum 15. April 2018 in Halle (Saale) beschäftigte sich der Landesschülerrat Sachsen-Anhalt mit dem „Gleitzeitmodell“ und positionierte sich wie folgt:
Im Gleitzeitmodell wird vorgesehen , dass SchülerInnen den Beginn und das Ende ihres Schultages weitestgehend individuell festlegen.
Die Umsetzung ist aufgrund des im Land Sachsen-Anhalt vorherrschenden Lehrermangels nur schwer realisierbar. Außerdem benötigen jüngere Schüler Innen zu Beginn ihrer schulischen Laufbahn an einer weiterführenden Schule noch einen klaren strukturierten Schulalltag, um diesen später größtenteils individuell planen zu können.
SchülerInnen in der Sekundarstufe ll tangiert dies jedoch nicht, w eshalb die Vorteile des Modells deutlich werden. Einerseits ermöglicht ein flexibler Stundenplan eine Erleichterung in der Zeitgestaltung , insbeso ndere bezogen auf mögliche Termine und Freizeitaktivitäten . Andererseits kann durch dieses Modell auch d ie bei Jugendlichen auftretende Verschiebung des Tagesrhythmus berücksichtigt und die Lernleistung der SchülerInnen somit gesteigert werden.
In Anbetracht der Tatsache, dass somit auch die Unterrichtszeit selbst effektiver genutzt werden kann, kommt der Landesschülerrat zu dem Schluss, dass das Gleitzeitsystem besonders für SchülerInnen höherer Klassenstufen eine erhebliche Optimierung des Schu lalltags darstellen würde.
Der Landesschülerrat Sachsen-Anhalt