Schule macht uns – wir machen Schule

Positionierung

Fitness- und Sportunterricht

Maßgebliches Dokument

Verbindlich ist die beschlossene Fassung als PDF. Der folgende Text ist die barrierearme Lesefassung daraus.

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Positionierung zum Fitness- und Sportunterricht (05.12.2010)

Die stetig anwachsenden Fitnessmängel der heutigen Kinder und Jugendlichen sind durch verschiedene wissenschaftliche Vergleichsstudien (WIAD-Studie) deutlich belegt worden. In der Schulsportstudie, "Sportunterricht in Deutschland" (erste Ergebnisse im Dezember 2004 veröffentlicht) werden die schlechten Rahmenbedingungen für den Sportunterricht bestätigt. Der Landesschülerrat hält daher die aktuelle Struktur des Sportunterrichts für unangemessen. Das Unterrichtsfach Sport erzielt zu wenige nachhaltige Effekte bei den SchülerInnen. Sportunterricht muss Anreize zur körperlichen Aktivität in der Freizeit bieten - Sportunterricht muss Lust auf Sport machen.

Der aktuelle Sportunterricht demotiviert die Schüler durch schlechte Noten bei schlechten Leistungen, anstatt sportlich schlechte SchülerInnen zu motivieren und in der Leistungssteigerung zu unterstützen. Aufbau körperlicher Fitness und gesunde Ernährung müssen die Schwerpunkte eines neuen Sportunterrichts sein. Wir fordern daher den Theorieanteil des Sportunterrichts an neue Gegebenheiten anzupassen und auszuweiten und, anstatt den Schüler auf den Breiten- und Spitzensport vorzubereiten, die Gesundheit des Einzelnen in den Mittelpunkt zu stellen. Sportunterricht muss als körperlicher Ausgleich zum primär sitzend ausgeübten Normalunterricht gesehen werden.

Arbeitsgemeinschaften sollten künftig die Aufgabe der Vermittlung der Kenntnisse der einzelnen Sportarten übernehmen.

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